Hallo 2016

Liebes Jahr 2016,

meinst du das ernst, soll es so weiter gehen. Das Jahr ist noch keine zwei Wochen alt aber das was du dir bisher geleistet hast hätte sich auch etwas besser Verteilen können.
Ich zähle mal auf.
– Angefangen hat es ja ganz entspannt mit einem schönen ruhigen Tag mit meinem Erdbär, einmal durch die schönsten Ecken meiner geliebten Heimatstadt mit lecker Essen, stöbern in kleinen kreativen Läden, Inspirationen, finden neuer schöner Flecken und einem Abschluß auf der Jährlichen Titty-Twister-Party und der Erkenntniss, das wir diese nicht wieder brauchen. (Sie war noch langweiliger als letztes Jahr und es wird wohl keine Wiederholung in 2017 geben.
– Dann telefoniert mein Erdbär am ersten „Arbeitstag“ des Jahres und hat innerhalb einer Stunde vier Termine für Bewerbungsgespräche, wow… das bringt also das Verändern der Strategie.
– Am nächsten Morgen werde ich von meiner Mutter geweckt, meiner Großmutter geht es schlecht und der Krankenwagen ist schon gerufen. Wieder einmal froh zum rechten Zeitpunkt in der alten Heimat zu sein. Kompettes umstellen auf funktionieren, nicht nachdenken nur machen, ist ja noch kein Jahr her… zum Glück am Nachmittag Entwarnung.
– Ein Tag später, der Erdbär kommt vom dritten Bewerbungsgespräch mit einem Arbeitsvertrag wieder. Anfang Februar geht es los oder früher. Was genau wissen wir noch nicht, die Firma hat einfach mal einen Blankovertrag mit Ihm gemacht… Irgendwie habe ich momentan immer das Bild eines Überraschungsei im Kopf.
– Eigentlich hätten wir an diesem Tag den Weg nach Hause antreten sollen, aber zuviel Schnee, zuviel Eis und zu dunkel. Das Kind durfte sich also über einen freien ersten Schultag freuen.
-Die neuen Brillen vom Erdbär sind fertig zur Abholung… also nichts mit Auspacken, sondern ab in die Stadt… die eine ist eher unscheinbar und die andere das genaue Gegenteil… mal sehen wann ich meinen Mann wiedererkenne und mich nicht über den Fremden auf dem Sofa wunder.
-Zuhause, erstmal auspacken die Spuren der Vorweihnachtszeit beseitigen und ankommen. Was darin gipfelte ganz stressig schnell aufzuräumen, den uns wurde ziemlich spontan Besuch eingeladen… aber wenigstens war eine Grundordnung da und einen schönen spaßigen Abend mit sozialem Kontakt verbracht. Am nächsten Tag mit Kind und deren Freundin einen Tag im Spaßbad verbracht. Ja ich glaube da war sogar etwas Pause dabei…
– Woche zwei, neue Chance… meine Motivation hat sich zu einem Kurzurlaub entschieden, ich bekomme nichts gebacken, dabei ist die Liste lang genug. Am Mittwoch ruft die Zeitarbeitsfirma an und fragt ob der Erdbär auch einen Job machen würde, der in einer höheren Tarifstufe liegt… Ja, klar… aber irritierend nach dem Bewerbungsmarathon. Pläne fürs Wochenende werden erstmal auf Eis gelegt.
– Endlich nach zwei Monaten wieder Sport, aber ohne Alltagsrhythmus und mit den Zeitplänen war da nichts drin. Und trotzdem habe ich 5kg abgenommen. Fast an meiner absoluten Untergrenze… und wie sah das bitte vor den Feiertagen aus??? Noch eine Baustelle.
– Donnerstag abend ist klar, das Wochenende kann wie gewünscht stattfinden.
-Freitag: Da geht man einmal ohne Handy einkaufen, am späten Nachmittag, den da passiert ja nichts mehr… Zuhause ist ein Anruf der Zeitarbeitsfirma, der Erdbär muss früher in den Norden… Am Dienstag vorstellen bei einem Kunden.
– Samstag: Der Erdbär feiert runden Geburtstag, der Situation geschuldet ohne große Party, wir machen einen Ausflug von unserer Tochter wurde das Ziel als Überraschung ausgesucht. Ein paar Stunden Kind sein. Dann noch lecker Essen gehen und etwas shoppen… am Abend sitzen alle einträchtig am Tisch und basteln ihre Lego-Beute zusammen…
– Am Sonntag kommen liebe Freunde zum Brunch, soziale Kontakte… ach so fühlt sich das an. Am Nachmittag einfach ein paar ruhige Stunden für uns.
– Gestern: Arge, neuer Handyvertrag, noch ein gemeinsames Frühstück, packen und den Erdbär am Nachmittag in den Bus gesetzt.
-und heute hat das Jahr wohl den Vogel abgeschossen… der Erdbär arbeitet ab morgen, also schon zwei Wochen vor eigentlichem Vertragsbeginn. Aber natürlich nicht da wo er sich Vorgestellt hat, die wollten ihn und den Verleiher verarschen… schöne heile Arbeitswelt… das Überraschungseigefühl bleibt.
Bei mir war es nicht besser. Ein humorbefreiter Hermesbote, aber der ist einen eigenen Artikel wert…
Ansonsten wollte ich ein altes Projekt weiter auslösen und einige 10€ Teil auf Flohmärkten bei Facebook verkaufen. Der Betrag der heute Abend da steht ist weit mehr als das erhoffte Taschengeld… heute hatten alle zuviel Geld oder so… aber gut für mich… Nur den eigentlichen Tagesplan konnte ich locker vergessen… aber morgen ist ja auch noch ein Tag

Damit bin ich jetzt wohl Teilzeit Strohwitwe…
… Ich wünsche mir doch einfach nur Alltag… die Hoffnung stirbt zuletzt… ansonsten bin ich gespannt auf die kommenden Monate/Jahre… ich halte Euch auf dem Laufenden…
Aber Liebes Jahr 2016 aber etwas Power bitte ab jetzt raus nehmen… Aber so positiv kann es bleiben.

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Murphy ist ein Arschloch

Im Oktober hatte ich ja geschrieben, das mein Erdbär und ich es endlich geschafft haben unsere idiotische ungewollte, aber trotzdem vorhandene Monogamie auf zu brechen. Und es war auch klar das es unsere Beziehung gut tut wenn wir unserer Freiheit auch leben.
Und da das Leben meinte, meinen Erbbär und mich zwischen den Festtagen, räumlich trennen zu müssen, habe ich die Chance genutzt und ein Treffen mit Spooky ausgemacht. Und so saß ich dann auch am Sonntag pünktlich, mit reichlich Vorfreude, im Zug.
Kurze Begrüßung und auf dem Weg zu ihm, kurz besprochen was wir vorhaben. Ich hatte nach den letzten Wochen aber mal so garkeine Lust auf Planung und so verblieben wir dann auch erstmal. Bei ihm angekommen, hatte ich nur Zeit meine Sachen an die Seite zu stellen, dann kniete ich auch schon vor Spooky und hatte seinen Schwanz im Mund. Und wenig später lag ich auf seinem Bett und wurde ordentlich gefickt.
genau so hatte ich den Start in die geplanten 1 1/2 Tage erwartet.
Jetzt folgte duschen, Straßen tauglich machen, und auf die Jagd nach was Essbaren machen. Nach einigen Kilometern fand sich ein Asiate. Und hier gesellte sich Murphy zu uns, wie ich ungeladenen Gäste hasse. Aber der Stessabfall nach dem Weihnachtstagen forderte seinen Tribut. Was nach dem Ficken als Kopfschmerzen anschlich, wuchs sich beim Essen bei Spooky zu Magenschmerzen und sich ankündigendem Magendarm aus.
Das Essen wurde abgebrochen und nach einem Bruchteil, der geplanten Zeit saß ich wieder im Zug zurück zu meinen Eltern.
Der Abend mit der Familie auf dem Sofa vorm Fernseher, war die reinste Folter. Meine Libido, hatte es noch nicht ganz geschnallt, das wieder Familienmodus dran war. Und dann folgte noch eine Nacht alleine im Bett, die erste seit Monaten und in diesem Jahr wird sich da auch nichts mehr dran ändern…
Und das Internet ist auch so lahm, das ich es nicht einmal versuche im JC nach jemanden zu suchen…
„Murphy es reicht für dieses Jahr… und im nächsten kannst du erstmal Urlaub machen… lange sehr lange…“