Vorfreude… 

Gerade habe ich unsere Kurze zur Übernachtungsveranstaltung abgeliefert. Jetzt sitze ich in dem Café eines großen Möbelhaus und warte darauf das mich mein Erdenbär in wenigen Minuten abholt… Eine Nacht und wenige Stunden ohne Kind müssen genutzt werden. 

Die Vorfreude ist eindeutig spürbar… Was mich erwartet ich weiß es nicht… Der Erdenbär wohl auch noch nicht… So klang es bei unserem letzten Telefonat gestern Abend wenigstens… Aber fast 24 Stunden können einiges ändern… 

Ich weiß nur das er gleich noch in den Sexshop will… Das macht das ziehen im Unterleib nicht besser… 

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Urlaub…

Falls sich einige schon wundern warum hier auf dem Blog gerade soviel passiert, ganz einfach ich habe vier Wochen Urlaub.
Die ersten zusammenhängenden Urlaubstage, die einen Zeitbereich von fünf Tagen überschreiten.
Meinen gesamten Jahresurlaub von 2016 geschlossen an einem Stück…
Das ganze mit dem Ziel, das endlich die Abschlussarbeit fertig wird. Das läuft auch relativ gut bisher und ich bin guter Dinge, das das ganze jetzt auch endlich und endgültig klappt. Und danach, wie geht es dann weiter, ganz ehrlich, ich weiß es noch nicht. Lust auf Uni habe ich nicht mehr. Eigentlich lieber arbeiten. Aber mit meinem miesen Lebenslauf und einem Abschluss als Geisteswissenschaftlerin… puhh.
Aber eins ist Sicher und wird sich auch nicht ändern in spätestens 17 Monaten geht es nach Bremen… Ich zähle die Monate…

Misverständnisse

Momentan wird uns die Konsequenz der vorübergehenden Fernbeziehung mit aller Macht klar. Die Ereignisse der Titty-Twister-Party, haben uns beide dann doch mehr getriggert, als wir dachten.
Ich schiebe mal das wichtigste Fazit aus der letzten Woche voraus: Kommunikation ist Wichtig! Aber zuhören noch viel mehr!
Durch die Entfernung bleiben dem Erdenbär und mir viel zu oft nur Whatsapp und telefonieren, um alles mögliche zu besprechen. Aber es ist einfach nicht das selbe, als wenn wir uns gegenüber sitzen und uns anschauen können. Es fehlt so vieles.
Und unter diesen Bedingungen, waren wir der Meinung, wir könnten unseren aktuellen Standpunkt klären, zu all dem was sich nach der Titty-Twister-Party aufgestaut hat. BDSM ja /nein? wie genau? wie nie wieder? Was für Wünsche haben wir?… haben wir uns verändert? Im Nachhinein ist uns wohl beiden klar, das das nicht der geeignete Weg war. Und so gab es eine Menge Missverständnisse und Unverständnis für die Aussagen des anderen. Bei mir sind auch einige Tränen geflossen, weil ich mich einfach nicht verstanden gefühlt habe. Nächte mit Telefonaten die zu nichts geführt haben, außer zu viel zu wenig Schlaf.
Und wir hatten beide mindestens zwei Tage wo unsere Gedanken nicht vollständig bei unseren Aufgaben sein konnten.
Nach dem ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag so gut wie gar nicht geschlafen hatte, dämmerte mir die ganze Misere. Wir versuchten beide gerade die äußersten Grenzen zu stecken und die sind wohl doch ziemlich weit auseinander. Ich schrieb noch einmal eine letzte lange Nachricht, dass wir wohl beide über das Ziel hinausgeschossen sind und das es doch eigentlich um ein langsames starten ging. Und das wir uns erstmal in der klaren und eindeutigen Schnittmenge bewegen sollten und uns ansonsten langsam Schritt für Schritt vor tasten sollten. Und uns einfach überraschen lassen, wohin es mit uns geht.
Abends nachdem wir uns endlich in die Arme nehmen konnten (Ich habe diesen Moment selten so herbei gesehnt), haben wir noch relativ kurz geredet und sind in Rekordzeit darauf gekommen, dass wir beide zu viel in das geschriebene und am Telefon gesagte hinein interpretiert haben, nicht genau genug hin gehört haben. Was es doch bringt sich in die Augen sehen zu können.
Es folgte ein wunderschöner Samstag an dem wir viel Zeit hatten, da das Kind einen schönen Tag im Schnee verbrachte.
Noch habe ich 8 Tage Urlaub… vielleicht finde ich ja die Zeit neben dem Tippen meiner Abschlussarbeit Euch davon zu berichten. Ich glaube wir werden neu einen spannenden Weg gehen…
Und eins ist klar, nur weil wir gerade im Alltag in der Mühle treten, müssen wir das nicht auch im Bett haben.