Nach der Titty-Twister-Party

Wie schon geschrieben, war ich nach der Titty-Twister-Party etwas durcheinander, aber in einer total positiven Art und Weise.
Und irgendwann gab ich dann meiner Neugierde nach. Wie heißt es so schön „wo ein Wille da ein Weg“. Nach einigen Malen Profil lesen sind wir dann erwischt worden. Es kam eine kurze Mail vom Dom der Konstellation.
Darauf antwortete ich sehr sehr ehrlich. Es gingen noch zwei Mails hin und her und mein Kopf sagte immer mehr Ja, ich will es doch nochmal versuchen. Und dann kam die Absage, seine drei aktuellen frauen sind schon mehr als genug. Er wird ihnen schon nicht gerecht.
Jupp verständlich. Auch absolut zu akzeptieren. Und vor allem ehrlich und vernünftig.
ABER… nein Klappe Kopf…
Jetzt muss mein Erdenbaer ran… aber bitte leise… nebenan schläft das Kind… arrrg… verdammt nochmal…
Aber Samstag haben wir wenigsten tagsüber Sturmfrei… Aber ganz unproblematisch ist das alles nicht und 250 km Entfernung unter der Woche machen es nicht einfacher.
Und ansonsten muss ich mal sehen was ich mit der einen Spalt breit offenen Tür mache.
Advertisements

Kopfkirmes

Puhh, was für ein Abend… Hier bei meinem Liebsten Teil 1 und Teil 2
Bei mir mit einigen Nachwirkungen.
Aber fangen wir von vorne an. Mich hat der Alltag verschluckt.Erdenbär stellte schon in den Vorbereitungen für die Titty-Twister Party fest, dass ich wohl vorhabe bieder zu werden… Aber er hat Recht, aus anfänglicher Vorsicht im neuen Job, ist Anpassung geworden. Ich höre nicht meine Musik um ja niemanden zu belästigen. Ich sage meine Meinung nicht oder nur wenn das Lästern all zu schlimm wurde.
Plötzlich ist es mir wichtig wie kurz der Rock ist. Und allgemein war es mir wichtig was andere über mich dachten.
Ich habe es in dem Moment erstmal aufs PMS geschoben. Aber mir war klar, das diese Seite nie wieder zum Vorschein kommen sollte.
Also nahm ich mir vor den Abend so zu nehmen wie er kommt. Und das hat verdammt gut geklappt. Einfach keinen Kopf machen. Ich konnte mich komplett entspannen und einfach den Abend genießen. Auch als Spooky mir auf der Tanzfläche eine Titten frei legte. Auch als ich den Finger vom Dom der Kollegin des Erdbaern in mir hatte. Sollten die Menschen es doch sehen.
Der nächste Tag war dann voll mit packen und Heimreise. Aber es war klar, dass dieser Abend seine Spuren in mir hinterlassen hat. Meine Laune war bestens und ich musste aufpassen das mein Grinsen nicht all zu sehr auffiel.
Mein Vater brachte mich und die Kurze zurück nach Hause und in den Alltag. Und da war sie wieder gehasste Alltagsroutine. Aber ich startete mit bester Laune in den Tag. Dann stand stumpfes durch die Regale rennen an. Und da hatte ich das erste mal Zeit darüber nachzudenken was da am Samstag eigentlich passiert ist.
Es hatten drei Männer ihre Hand in/unter meinem Kleid. Meine Brustwarze wurde frei gelegt und sie wurden kräftig bearbeitet. Es steckte ein Finger in meiner Pussy. Ich habe Spooky endlich wieder gesehen und ich bin mit einem extrem spannenden Mann auf Entdeckungsreise gegangen. Am Ende des Abends stand gegenseitige Neugierde aufeinander im Raum.
Und auch klar auf Spooky würde ich nicht nochmal 1 Jahr verzichten.
Und jetzt fragte mein Kopf. Willst ich mich wirklich nochmal in eine BDSM-Beziehung begeben? Hatte ich damit nicht eigentlich abgeschlossen?
Antworten? So richtige fand ich nicht. Also einfach dem Gefühl und der Neugierde folgen. Nur wie soll das gehen. Hier zuhause unter der Woche alleine mit der Kurzen? Neben der Arbeit finde ich ja inzwischen nicht mal mehr die Zeit für Sport oder für einen Kaffee mit Freunden. Und außerdem ist das Objekt der Begierde über 200 km weit weg… Klar in Bremen spielt die Entfernung keine Rolle. Aber dort bin ich eingebunden, es ist immer eigentlich zu viel zu tun und was soll ich meinen ach so neugierigen Eltern erzählen?
Scheiß Situation im Moment…
Aber eins steht fest… Es gibt sie doch noch die gleichberechtigten, ehrlichen offenen Beziehungen. So schön Menschen kennenlernen zu dürfen die wie wir ticken.
Und am Ende wurde mir die Entscheidung dann doch abgenommen.

Zwei Leben…

Irgendwie finde ich es immer schade das es im Leben so viele Momente und Orte gibt an denen ich mir auf die Zungen beißen muss…

Ach wie gerne würde ich auf so manche Steilvorlage mit einem passenden Spruch antworten…

Wie gerne würde ich auf so manche Statusmeldung bei Facebook eine Antwort schreiben…

Aber ich weiß auch das es genug Menschen in meinem Leben gibt die meine Lebensweise nicht tolerieren würden… und ja es kotzt mich an darauf Rücksicht zu nehmen

Aber ich trage nicht nur Verantwortung für mich sondern auch für den Rest meiner Familie.

Und somit lebe ich zwei Leben…

Ohne Ende…

Immer wieder mal versuche ich mich darin meine Fantasie auf zu schreiben… aber es bleibt bei einem Versuch… ich komme immer bis an einen bestimmten Punkt und dann geht es einfach nicht weiter… da kann ich den Text noch so oft öffnen… ich schreibe dann einen Satz, der passt aber gar nicht und wird wieder gelöscht… und irgendwann bin ich von dem ganzen so genervt das ich es aufgebe und die Geschichte sich zu all den anderen unfertigen gesellt… eine weitere Leiche…

Jetzt ist mir aber in der letzten Zeit aufgefallen das es auch in meiner Fantasie an diesen Stellen meistens nicht viel weiter geht… es ist einfach so, dass ich meine Fantasien so erlebe, mehr oder weniger ausgeschmückt, das der Orgasmus immer an fast derselben Stelle bei mir kommt… und dann geht es nicht weiter… ich habe letztens sogar extra an genau diesem Punkt bei meiner Selbstbefriedigung versucht ein zu steigen… nichts zu machen… ich konnte mir kein wirkliches Ende erspinnen…

Ich habe es jetzt unter dann ist es halt so… jetzt liegen aber auf meiner Festplatte schon einige Cliffhanger und ich weiß nicht wirklich was ich mit denen machen soll…

Soll ich sie so hier in den Blog stellen, denn schließlich sind sie genauso wie meine Selbstbefriedigungsfantasien… und da gibt es ja auch kein Ende…

Oder wollte ihr sie für mich sogar zu Ende fantasieren…

Ich bin noch unschlüssig… helft mir doch mal…

Mein kleiner Spass…

…mein Weg von und zu Arbeit

Naja…ich arbeite halt auf einer Baustelle und ja da bleibt man nicht unbedingt sauber… und Arbeitskleidung ist nun auch mal nicht unbedingt für kleinere frauen gemacht und mit Sicherheit nicht Figur betont… stellt euch lieber ein kleines, dunkel graues, dreckiges Michelinmännchen vor (ich fühl mich wenigstens so…) Auf jeden Fall stapfe ich so jeden Morgen und Nachmittag durch die Düsseldorfer Altstadt… besonders nachmittags wenn die Damen mit dem Geld ihrer Männer flanieren gehen, ernte ich immer besonders „wohlwollende“ Blicke… ich habe immer das Gefühl es wird mir geneidet das ich arbeite… naja und ich bin dann ganz seltsam… obwohl man mir ansieht das ich den ganzen Tag gearbeitet habe, ich habe trotzdem gute Laune… und ich wage es die Leute an zu lächeln…

… die meisten meiner Blog-Artikel entstehen momentan auch auf dem Arbeitsweg in der Eisenbahn… da habe ich ausreichend Zeit mich dem Schreiben zu widmen…

Nun liegt auch meine Arbeitszeit im Rahmen der meisten Menschen und so sitze ich halt fast nie allein… Naja nun ist der Mensch an sich ja ein neugieriges Wesen… und so wollen die meisten Menschen ja doch wissen was man da mit dem Netbook auf dem Schoß so treibt… nun ist es den meisten Menschen dann doch leider äusserst peinlich wenn es ganz offen um Sex geht… und jetzt wird es lustig… ich habe schon mindestens fünf Typen von Bewältigungsstrategien ausgemacht:

Typ 1. Die Empörte: sobald irgendwo ein anderer Platz frei wird, ganz schnell weg setzen… wenn ich jetzt noch im Blickfeld sitze werden mir bitter böse Blicke zugeworfen… und ich weiß ich bin fies aber ich lächel dann gerne noch freundlich zurück…

Type 2. Der steife Nacken: Ist in den meisten Fällen weiblich… nach einem meist sehr kurzen Blick auf meinen Rechner ist das Gesicht den Rest der gemeinsamen Fahrt so weit wie möglich von mir abgewendet… dies wirkt besonders amüsant wenn ich auf der Fenster Seite sitze… ich will ja nicht wissen was die auf der anderen Seite des Gangs denken wenn sie die ganze zeit angestarrt werden^^

Type 3. Der Neugierige: schaut scheu immer wieder auf meinen Bildschirm… bekommt eine ganz und gar ungesunde Gesichtsfarbe wenn man ihn dann anlächelt… (süß)

Type 4. Der Schläfer: völlig langweilig, setzt sich, steckt sich meist stöpsel in die Ohren und schläft tief und fest nach wenigen Sekunden Fahrt.

Type 5. Der Halbstarke: sieht was ich schreibe… die darauf folgende leuchtende Gesichtsfarbe kann ich schon rein aus den Augenwinkeln sehen… meist wird kurz danach das Handy gezückt und wild drauf rum getippt… bei wenigsten einem weiß ich das er das erst einmal seinen Kumpels mitteilen musste…

Tja ups ich schreibe über Sex… sorry so bin ich halt…

Ich glaube die neben mir fühlt sich gerade angesprochen… grins

Warum immer gleich Liebe…

Warum muss immer gleich von Liebe geredet werden, wenn man doch eigentlich nur Lust aufeinander hat… warum können die meisten Menschen nicht einfach den Moment genießen und müssen stattdessen in ihrem Kopf oder Bauch nach Liebe suchen… was ist so schlimm daran seine Lust einfach aus zu leben, sich für diesen Moment fallen lassen und zum genießen…

Ich verstehe das einfach nicht…

… oder bei Frauen sehr verbreitet… man hat Sex mit einem Mann und jetzt ist man total verliebt… warum? Hey, es war doch nur Sex…

Klar beim Sex stößt der Körper ganze Legionen von Hormonen aus… und ja die machen das man sich in dem Moment richtig gut fühlt… und sie machen auch, dass man sein momentanen Gegenüber sehr gut leiden kann… ja in dieser gemeinsamen Zeit in der man seine Lust miteinander erlebt, ist man schon etwas verknallt… ja verknallt, aber doch nicht gleich Liebe… zu echter Liebe gehört doch nun wirklich etwas mehr als einfach nur guter Sex…

Liebe Leute macht es euch nicht so schwer…

Seit verknallt für eine Nacht… dann trennt Euch wieder… lasst die Hormone sich wieder verziehen und dann über legt nochmal… ist es jetzt wirklich Liebe oder einfach nur guter Sex… Oder ist es eine Freundschaft mit einem besonderen Etwas ?!…

Das Wort Liebe macht mir und Erdenbaer vieles zu kompliziert, es schafft Distanz wo keine sein sollte…

Und jetzt haltet mich für einen emotionalen Eisblock, aber ich weiß was Liebe bedeutet… seit über 10 Jahren… Und ich liebe meinen Erdbär mit jedem Jahr und jedem gemeinsamen Abenteuer ein wenig mehr, tiefer, intensiver…

Und ab und an dann brauche ich einfach einen Kick, eine extra Portion Endorphine… und ja dann bin auch ich verknallt für den Moment… und dann wird das Gefühl nach Hause getragen…

Reden ist Gold…

Es gibt in einer Beziehung nichts Wichtigeres wie reden. Auch an dem Anfang einer Beziehung ist es elementar wichtig miteinander zu reden, darüber zu sprechen was man von einer Beziehung erwartet. Was man von seinem Partner erwartet. Und meiner Meinung nach auch was man von sich selber erwartet.

In meinem Freundeskreis habe ich gerade einen Fall in dem eine Beziehung für mich daran zerbricht, das die beiden nie ausgesprochen haben was für eine Art von Beziehung sie den führen. Wenn der eine einen Partner möchte, das der andere mit ihm durch dick und dünn geht und der andere aber nur eine Freundschaft mit Vorzügen will, dann sind Spannungen vorprogrammiert.

Mir persönlich ist es ein Rätsel wie man es schaffen kann dieses Dilemma innerhalb von drei Jahren nicht zu lösen. Es hätte viel Leid erspart wenn nur einer rechtzeitig den Mund aufgemacht hätte. Jetzt ist wohl alles zu spät. Einer ist so sehr verletzt, weil der andere nicht in der Lage war zu seinem Partner zu stehen.

Wirklich froh bin ich nur darüber, dass keiner der beiden versucht einen auf seine Seite zu ziehen.

So und nun schnappt Euch euren Partner und redet einfach mal über Euch und über das was ihr wollt… Ihr werdet überrascht sein was da so manchmal zum Vorschein kommt. Und das tolle ist, reden ist ja nicht gleich machen… also traut Euch zu sagen was Euch auf der Seele brennt.

Das musste jetzt mal raus…