Urlaub…

Falls sich einige schon wundern warum hier auf dem Blog gerade soviel passiert, ganz einfach ich habe vier Wochen Urlaub.
Die ersten zusammenhängenden Urlaubstage, die einen Zeitbereich von fünf Tagen überschreiten.
Meinen gesamten Jahresurlaub von 2016 geschlossen an einem Stück…
Das ganze mit dem Ziel, das endlich die Abschlussarbeit fertig wird. Das läuft auch relativ gut bisher und ich bin guter Dinge, das das ganze jetzt auch endlich und endgültig klappt. Und danach, wie geht es dann weiter, ganz ehrlich, ich weiß es noch nicht. Lust auf Uni habe ich nicht mehr. Eigentlich lieber arbeiten. Aber mit meinem miesen Lebenslauf und einem Abschluss als Geisteswissenschaftlerin… puhh.
Aber eins ist Sicher und wird sich auch nicht ändern in spätestens 17 Monaten geht es nach Bremen… Ich zähle die Monate…
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Was war da eigentlich los…?

Irgendwie sollte ich mal die Lücke füllen… was ist da eigentlich passiert, plötzlich war der Blog Tod…
Eure Befürchtungen waren teilweise richtig… das Experiment Pille ist gescheitert… aber anders als erwartet.
Meine Libido wurde diesmal nicht angegriffen, die Lust auf Sex war da und der Sex auch. Ich hatte aber parallel zu dem Test mit der Pille einiges an Stress. So nach und nach fragte ich mich immer öfter ob meine Gereiztheit durch die Hormone kommt oder doch durch den Alltag… Irgendwann war ich aber so unausstehlich, das es meinem Mann zu viel wurde und er das Experiment als gescheitert erklärte…
Nun ist der Stress aber nicht wirklich weniger geworden. Eher mehr. Hinzu kommt eine latente Unzufriedenheit mit der Momentanen Situation. Ich habe einfach das Gefühl, das mich der Alltag unbedingt von allem abhalten will. Wenn zwei in einer Familie gleichzeitig einen neuen Job suchen müssen ist nichts mehr normal oder selbstverständlich. Hobbys liegen auf Eis, gemeinsame Unternehmungen sind mehr wie selten. Man hockt mit allem auch noch aufeinander, kann sich kaum aus dem Weg gehen und keiner bringt neuen Input mit nach Hause. Bei mir kommen dann auch noch, das erste mal in meinem Leben, Selbstzweifel hinzu. In alle dem versuche ich auch noch meine Abschlussarbeit zu schreiben.
Und irgendwie sah man auch schon mal besser aus… Wo kommen plötzlich die Fettpölsterchen an Bauch und Hüfte her und was bitte will da anfangen zu schwabbeln an meinen Oberarmen…
Dann die Erkenntnis so geht es nicht weiter… was kann man am einfachsten ändern, was ist gut fürs Selbstbewustsein, wie bekommt man sich am besten aus dem Loch wieder heraus gezogen. Und was fördert wieder das Beziehunggefüge.
Unsere Lösung ist momentan Sport. Bewegen, was für den Körper tun, Erfolge haben. Wenn man wieder etwas schneller war, die Kraft wieder steigt und das Gewicht fällt.
Und was soll ich sagen, die Laune steigt so langsam auch wieder. Eben habe ich zum erstenmal wieder mit Begeisterung an einer Bewerbung geschrieben. Und morgen freu ich mich darauf weiter an meiner Abschlußarbeit zu schreiben.

Und wie ihr seht hier habe ich auch wieder Lust zu schreiben… auch wenn es mir aus der Situation heraus etwas an Themen fehlt…

Die SM-Party

Dieses Thema habe ich für mich selber schon ewig als erledigt abgehakt. Nun hatte ich allerdings das zweifelhafte Glück auf einer solchen Party arbeiten zu dürfen.

Ok, einen großen Teil der Zeit konnte ich eine Tür zwischen die „Feierwütigen und mich schließen. Aber ab und an musste ich mich schon mal unter das Volk mischen. Und da ich ja nun meist ein ganz umgängliches Wesen bin, habe ich dann auch immer ein freundliches Lächeln im Gesicht. Und ich muss sagen es ist mir schwer gefallen, dies über den ganzen Abend durch zu halten. Es ist schon schwierig freundlich zu lächeln wenn es bis auf 1-2 Ausnahmen niemand erwidert. Sondern eher das Gegenteil war der Fall, wenn ich in die Gesichter schaute sah ich dort nur Irritation. Das ist schon ein seltsames Völkchen. Ich werde nie verstehen warum man nicht lachen darf wenn man BDSM betreibt.

Was mir weiter aufgefallen ist, das die Szene wohl ohne Lästern nicht leben kann. Ok, auch ich kann mir manchmal den einen oder anderen Spruch nicht verkneifen, aber das was ich an diesem Abend immer wieder hören musste ging gar nicht. Jeder ist davon überzeugt, dass nur er den einzigen wahren Weg des BDSM kennt und dann wird sich darüber lustig gemacht was die anderen treiben. Soviel von der immer geforderten Toleranz…

Es gab aber auch einige Situationen, die mich als Außenstehende zum Schmunzeln gebracht haben.
Wenn man so aus der Küche stürmt, dann ist man es ja gewohnt, dass der Gang voller halbnackter Menschen ist. Aber das ein Hüne von einem Mann von seiner „Herrin“ vor dem Spiegel abgestellt worden ist und bis auf ein Halsband und einen metallenen Cockring nichts trug, irritiert einen dann doch. Auf meinem Rückweg in die Küche durfte ich dann, beladen mit einem Stapel Geschirr, feststellen das der Cockring seine Wirkung tat und das ein Schwanz beachtlicher Größe in meinen Laufweg ragte.
Ein anderes Mal als ich mir meinen Weg über den Flur bahnte, bin ich über einen menschlichen Hund gestolpert. Der wurde dort von seinem Frauchen mit einem Gummiespielzeug auf einer Hundedecke abgelegt. Das Frauchen war allerdings sehr nett und verlegte ihr Haustier sofort, als ich sie darauf aufmerksam machte, dass der gewählte Platz doch etwas ungünstig ist.

Bis auf den Mangel an dem Zeigen von Vergnügen, war das Publikum sehr freundlich und zuvorkommend zu uns Angestellten. Aber wie es so ist, einige besonders „dominante“ Exemplare kannten den Unterschied zwischen dem Team und ihren „Sklaven“ nicht.
Nein ich werde niemanden vor die Füße fallen nur weil ich sein benutztes Handtuch wegtragen darf. Er war sichtlich irritiert als ich ihm seinen feuchten Lappen vor die Brust geklatschte und ihm den Weg zum nächsten Wäschekorb zeigte.
Und Nein, ich finde es auch nicht lustig wenn man mir ungefragt im Vorbeigehen auf den Arsch schlägt.
Und auch Nein, ich reagiere auch nicht unbedingt mit devotem Augenklimpern wenn man mich als „Putzsklaven“ betitelt.

Was mir allerdings den Abend versüßt hat war die Musik, die die beiden DJ´s an diesem Abend machten. Endlich mal kein House…
… ärgerlich nur wenn man davon nichts mitbekommt, weil man den Abend zum größten Teil in der Küche verbringen durfte.

Woche 3

Was für eine Woche… wir renovieren unsere Wohnung… irgendwie passt das aber auch zum Rest… alles verändert sich ein Job geht, neue Projekte kommen… die Suche nach einem längerfristigeren Job,

Und dann war da auch noch der Geburtstag meines Erdbärn… gefeiert mit einem Wochenende voller lieben Besuchs…

Freunde die an einen denken und einem ungeahnte Möglichkeiten ermöglichen…

Selten ist es vorgekommen das ich auf meine Periode warte… aber irgendwie… jetzt will ich es wissen… ich will mit der Pille anfangen…

Naja lange kann es nicht mehr dauern mein PMS hat wieder voll zugeschlagen… naja und nachdem meine letzten Tage meinten zu überziehen… das PSM dauert jetzt auch schon zu lange… so langsam wird es Zeit wieder normal zu werden… das Leben ist zu momentan eigentlich viel zu schön um genervt zu sein…

Sex: Montag nicht aus dem Bett kommen und nur zwischen Sex und schlafen wechseln… danach ging es dann steil bergab… irgendwie war die Woche zu stressig…

Das Beste an der Woche: Ja das sieht nach einer guten Chance für die Zukunft aus… ich schreibe dann Mal ein Konzept… oder vielleicht auch zwei…

Was Nervt: Unfreundliche Verkäufer, die behaupten das es etwas nicht gibt, das ich 4 Tage vorher in einem anderen Laden problemlos bekommen habe… und direkt im Anschluss im Baumarkt nicht das zu bekommen was ich gerne hätte… obwohl es im Regal liegt… und das nur weil sie Inventur machen… Das also ist Dienstleistung…

Irgendetwas habe ich jetzt bestimmt vergessen aber nach solch einer Woche…

Woche 2

Dann mal mit einem Tag Verspätung… das geht ja gut los…

Hormonbeobachtung:

Noch ist es nicht los gegangen, aber:

Abenteuer ja… aber auch mit Kondom bleibt ficken momentan meinem Erdbärn vorbehalten… Momentan gibt es keine weitere Verhütung… und in einer anderen Phase meines Lebens ohne Verhütung von meiner Seite ist bei einer externen Sache das mit dem Kondom schon mal schief gegangen…

Ich will nicht noch einmal zum Frauenarzt und die Pille danach holen… und dabei einen anderen Mann im Kopf haben… Aber es ist ja nur noch eine Frage der Zeit bis ich das Experiment Pille beginne… dann wird alles wieder wie es war… ich hoffe es…

Sex: Seit der Nacht mit Spookie brennt es bei uns… jeden Abend haben wir Sex… und am Samstag haben ich mich mit dem 1964er Mann getroffen, es gibt da ja noch so einiges zu besprechen… aber davon ein anderes Mal mehr ;-)…

Naja und dann war da ja noch der Sonntagabend… eigentlich wollten wir nur ein paar Fotos für den Blog vom Erdbärn machen zusammen mit Elidea… irgendwie ist das Ganze dann etwas ausgeartet… auch davon in den nächsten Tagen mehr…

Das Beste an der Woche: Ich kann mich nicht wirklich entscheiden… aber es hat irgendwas mit Sex zu tuen..

Unschön: Das Projekt ist beendet… das heißt schnell was Neues suchen… also werden jetzt erst einmal Bewerbungen geschrieben…

Woche 1

Hormonbeobachtung:

Kurz vor dem Jahreswechsel bin ich ja meine Spirale los geworden… das hat meine Periode auf über zwei Wochen verlängert… jetzt bin ich froh das Ruhe ist.

Ich bin ja mal gespannt wie meine Periode wird, wenn ich die Pille nehme.

Genau den Weg in die andere Richtung nimmt Vicky gerade… sie setzt ganz bewusst nach Jahren die Pille mal ab…

Sex: Ja ich hatte Sex… wir haben die drei Nächte genutzt in denen wir zum Arbeiten nach Hause gefahren sind… Bei meinen Eltern haben wir zwar auch Sex, aber immer besonders leise… und was kann man auf so einem Luftbett schon anstellen… und dann war da ja noch diese Wahnsinnsnacht bei Spookie…

Alltag: Wir waren fleißig, der Job wurde erst einmal um eine Woche verlängert… wie es weiter geht, werden wir morgen oder übermorgen
Ein schönes Familiensylvester gefeiert

Das Beste an der Woche: Sex mit 3 Männern… jupp das hat was… und das Kopfkino heute auf der Arbeit…

Das nervte: Düsseldorferinnen die der Meinung sind auch in einer SB-Bäckerei bedient zu werden, auch wenn gerade ein Dutzend Kunden an der Kasse anstehen…

Erst Mal werde ich die Wochenübersicht so beibehalten und sie bei Bedarf oder Interesse modifizieren…

Oh nein… bitte…

Da muss ich doch glatt noch eine weitere Begebenheit vom Arbeitsweg hinterher schieben

Momentan wird es ja draußen wieder etwas feuchter und somit werde ich auf der Arbeit auch etwas dreckiger… Nun ja… umso dreckiger umso abschätziger die Blicke… de Frauen um die 50 sind übrigens dabei die schlimmsten… Gestern hatte ich mit ebenso einer folgenden kurzen Dialog

Tussie (eigentlich viel zu Alt um eine zu sein): „Man kann sich ja auch mal Mühe mit seiner Kleidung geben… so muss man nicht rum laufen…“

Erdbeertal lächelnd, weil ich gerade auch gar nicht anders kann: „Sorry ich komme von der Arbeit… ich verdiene mein eigenes Geld… ich gehe nicht aus Langeweile shoppen auf der Kreditkarte meines Mannes…“

Das Gesicht war Gold wert…

Manchmal gelingt es mir ja doch Schlagfertig zu sein…