Kurzes Update…

Ich habe es geschafft. Ich habe meinen Uniabschluß.
Dafür habe ich mich für sechs Wochen vor dem Schreibtisch verbunkert. Mein Erdenbär hat mir tapfer zur Seite gestanden. Nicht das er x-Mal meinen deletantischen Text korrektur gelesen hat und in Form gebracht hat. Er hat unserer Tochter eine wunderschöne Torte zum Geburtstag gebacken und den Haushalt geschmissen.
Am schlimmsten war, dass ich die sechs Wochen den Kopf nicht frei bekommen habe und das dadurch Sex so gut wie nicht vor kam.
Aber der ganze Stress wurde mit einer glatten 1,0 belohnt.
Kaum war die Arbeit im April im Briefkasten, habe ich noch alle fehlenden Unterschriften gejagd und habe alles liegen gebliebene erledigt. Und ganz wichtig, ich habe mich ganz intensiv mit der Planung meines Lebens nach der Uni beschäftigt. Und somit sitze ich jetzt seit zwei Wochen in einem von mir ausgewählten Fortbildungsinstitut. Ziel der Aktion, nie wieder Geld mit meinem studierten Fach zu verdienen. ich habe einfach viel zu viel Leidenschaft dafür um es mir durch desolate Arbeitsbedingungen vermiesen zu lassen. Lieber mache ich etwas was mich interessiert und verdiene faires Geld und betreibe meine Leidenschaft nur noch auf Hobbyebene.
Ansonsten hat mein Erdenbaer zeitgleich in seinenem neuen Job gestartet. Das heißt im Moment drei Wochen am Stück Spätschicht. Für uns bedeutet das, wir sehen uns nur am Wochenende und morgens eine halbe Stunde… Und wir liegen in der Nacht max. 5 Stunden nebeneinander… Und da sich diese Zeitverschiebung auch ins Wochenende überträgt, ist Sex momentan eher selten… aber es sieht so aus als ob sich das nach dieser Woche auflösen würde und hier wieder ein normaler Rythmus einkehrt.
Das muss fürs erste Reichen, für mich wird es Zeit fürs Bett.
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Motivation…

Ok, da hatte ich am Anfang des Jahres ja viel versprochen, das es jetzt wieder mehr von mir zu lesen gibt und das Ihr Euch auf Neues freuen könnt und etwas von einem Plan u.s.w. …
Aber was wäre ein Plan wenn man ihn nicht auch Umwerfen könnte. Ich habe mich also erst einmal dafür entschieden mein Leben auf eine feste Basis zu stellen und dann sind die Träume dran. Das heißt ganz genau, ich nutze die Chance, die mir mein Ex-Chef durch die Kündigung gegeben hat. Ich habe meinen inneren Schweinehund in ein Erziehungslager geschickt und schreibe seit dem ersten dieses Monats an meiner Abschlussarbeit. Und diesmal Richtig sie ist angemeldet, keine Ausreden, meine letzte Chance… Und es fühlt sich gut an.
Und dann geht es weiter mit einer Fortbildung, den ich weiß jetzt endlich was ich nach meinem Studium machen will. Und mit diesem Plan verdiene ich dann auch soviel, das es sich gelohnt hat zu studieren.
Witziger weise passiert trotz allem viel was es wert wäre gebloggt zu werden, nur fühlt sich bloggen gerade immer wie Prokrastinieren an und das will und kann ich mir nicht erlauben. Aber ein drittel der Zeit habe ich ja schon weg und dann sollte es wieder besser werden. Dann habe ich auch hoffentlich wieder mehr Sex… der kommt gerade auch ein wenig kurz, das mag aber vielleicht auch etwas daran liegen, das wir uns hier auch die Allerwelts-fast-oder-so-ähnlich-Grippe eingefangen haben.
Murphy und so… kann ich auch noch… also eigentlich alles wie immer…

Rückblick

Irgendwie gab es mal wieder eine längere Blogpause.
Aber was soll ich hier schreiben wenn das Leben sich von seiner arschigen Seite zeigt.
Angefangen hat alles mit neuen Wohnzimmerfenstern. Da versuchte ein Bauarbeiter (2 Köpfe größer, doppelt so breit und sicher 3 mal so schwer wie ich) mich durch anschreien dazu bringen zu wollen eine Blankoabnahme zu unterschreiben. Aber ich bin ja stur auch wenn ich echt Angst hatte. Aber sie haben schlampige Arbeit geleistet und mir meinen geliebten Wohnzimmerschrank angemackt.
Seit dem hole ich mir immer Verstärkung wenn der Vermieter Handwerker ankündigt.
Völlig am Ende war ich als uns im Frühjahr der Einbau einer neuen Heizung angekündigt wurde. Erstmal hatten wir fast das ganze letzte Jahr schon Baulärm im Haus und dann noch mehrere Tage Bauarbeiter im Haus.
Am liebsten wäre ich sofort ausgezogen.
Aber das Projekt zurück in die Heimat hat sich ja auch auf unbestimmte Zeit verschoben.
Aber dazu die Tage mehr, jetzt kommt meine Bahn gleich am Arbeitsort an.

Urlaub…

Falls sich einige schon wundern warum hier auf dem Blog gerade soviel passiert, ganz einfach ich habe vier Wochen Urlaub.
Die ersten zusammenhängenden Urlaubstage, die einen Zeitbereich von fünf Tagen überschreiten.
Meinen gesamten Jahresurlaub von 2016 geschlossen an einem Stück…
Das ganze mit dem Ziel, das endlich die Abschlussarbeit fertig wird. Das läuft auch relativ gut bisher und ich bin guter Dinge, das das ganze jetzt auch endlich und endgültig klappt. Und danach, wie geht es dann weiter, ganz ehrlich, ich weiß es noch nicht. Lust auf Uni habe ich nicht mehr. Eigentlich lieber arbeiten. Aber mit meinem miesen Lebenslauf und einem Abschluss als Geisteswissenschaftlerin… puhh.
Aber eins ist Sicher und wird sich auch nicht ändern in spätestens 17 Monaten geht es nach Bremen… Ich zähle die Monate…

Misverständnisse

Momentan wird uns die Konsequenz der vorübergehenden Fernbeziehung mit aller Macht klar. Die Ereignisse der Titty-Twister-Party, haben uns beide dann doch mehr getriggert, als wir dachten.
Ich schiebe mal das wichtigste Fazit aus der letzten Woche voraus: Kommunikation ist Wichtig! Aber zuhören noch viel mehr!
Durch die Entfernung bleiben dem Erdenbär und mir viel zu oft nur Whatsapp und telefonieren, um alles mögliche zu besprechen. Aber es ist einfach nicht das selbe, als wenn wir uns gegenüber sitzen und uns anschauen können. Es fehlt so vieles.
Und unter diesen Bedingungen, waren wir der Meinung, wir könnten unseren aktuellen Standpunkt klären, zu all dem was sich nach der Titty-Twister-Party aufgestaut hat. BDSM ja /nein? wie genau? wie nie wieder? Was für Wünsche haben wir?… haben wir uns verändert? Im Nachhinein ist uns wohl beiden klar, das das nicht der geeignete Weg war. Und so gab es eine Menge Missverständnisse und Unverständnis für die Aussagen des anderen. Bei mir sind auch einige Tränen geflossen, weil ich mich einfach nicht verstanden gefühlt habe. Nächte mit Telefonaten die zu nichts geführt haben, außer zu viel zu wenig Schlaf.
Und wir hatten beide mindestens zwei Tage wo unsere Gedanken nicht vollständig bei unseren Aufgaben sein konnten.
Nach dem ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag so gut wie gar nicht geschlafen hatte, dämmerte mir die ganze Misere. Wir versuchten beide gerade die äußersten Grenzen zu stecken und die sind wohl doch ziemlich weit auseinander. Ich schrieb noch einmal eine letzte lange Nachricht, dass wir wohl beide über das Ziel hinausgeschossen sind und das es doch eigentlich um ein langsames starten ging. Und das wir uns erstmal in der klaren und eindeutigen Schnittmenge bewegen sollten und uns ansonsten langsam Schritt für Schritt vor tasten sollten. Und uns einfach überraschen lassen, wohin es mit uns geht.
Abends nachdem wir uns endlich in die Arme nehmen konnten (Ich habe diesen Moment selten so herbei gesehnt), haben wir noch relativ kurz geredet und sind in Rekordzeit darauf gekommen, dass wir beide zu viel in das geschriebene und am Telefon gesagte hinein interpretiert haben, nicht genau genug hin gehört haben. Was es doch bringt sich in die Augen sehen zu können.
Es folgte ein wunderschöner Samstag an dem wir viel Zeit hatten, da das Kind einen schönen Tag im Schnee verbrachte.
Noch habe ich 8 Tage Urlaub… vielleicht finde ich ja die Zeit neben dem Tippen meiner Abschlussarbeit Euch davon zu berichten. Ich glaube wir werden neu einen spannenden Weg gehen…
Und eins ist klar, nur weil wir gerade im Alltag in der Mühle treten, müssen wir das nicht auch im Bett haben.

Einsam unter Menschen…

Da rennt man jeden Tag auf die Arbeit ist dort und unterwegs ständig von Menschen umgeben. Aber immer bin ich darauf bedacht ja nicht das falsche zum falschen Moment zu sagen. Dabei geht es jetzt nicht mal unbedingt um sexuelle Anzüglichkeiten oder das mir was zu offenen Beziehung raus rutscht.
Nein es geht um die Pausengespräche, um die blöden unreflektierten Sprüche. Um den kleinen Alltäglichen Rassismus, das Lästern über die Kollegen.
Wie oft möchte ich in diese Gespräche etwas einwerfen. Möchte den Anderen den Spiegel vorhalten. Und noch viel Schlimmer ich denke ständig darüber nach was Menschen so macht. Warum immer nur böse und gehässig.
Ist das Leben, so vieler Menschen so langweilig, das sie sich ständig mit dem Leben anderer beschäftigen müssen?
Ich verstehe es einfach nicht. Will es auch nicht verstehen.
Es macht nur einsam, wenn man eigentlich niemanden hat mit dem man sich unterhalten mag. Aber um den Preis das bei mir ein seltsames Gefühl zurück bleibt, nein das muss nicht sein.
Nur eins habe ich gelernt, etwas sagen hilft wenig. Ich werde nur noch bissig, wenn ich mit reingezogen werden will. Und dann ist ein „Na und?“ oder „Was ist den daran schlimm?“ noch das harmloseste was von mir kommt.
Meist habe ich dann meine Ruhe, damit kommen die meisten, die Lästern, nicht gut klar, wenn man ihnen die eigene Meinung ins Gesicht sagt.
Aber eine neue Waffe gegen Dauernörgler habe ich gefunden. Einmal in ganz scharfen Ton sagen: „Hör sofort auf mir meine verdammt gute Laue zu verderben!“ und dabei so böse wie möglich schauen. Es wirkt, darauf hatte bisher noch keiner eine Antwort.
Werde das ganze nach meinem Urlaub weiter testen.
Und in den Pausen höre ich einfach Musik.
Und mein Grinsen lasse ich mir auch nicht verbieten… Das Problem der anderen, wenn sie es nicht verstehen…
Seit ich das ganze so sehe ecke ich weniger an. Ich merke das ich auf der reinen beruflichen Ebene besser klar komme.

Saukaltes Ärgerniss

Ich bin ja eher der Typ für eine heiße Dusche… Ich liebe es das Wasser über meinen Kopf laufen zu spüren. Es gibt kaum einen Moment m Tag an dem ich besser meinen Gedanken nachhängen kann. Nur leider ist mir dieses vergnügen Momentan nicht vergönnt. Ich kann machen was ich will aber der Durchlauferhitzer ist der Meinung das ich nur 10 min warmes Wasser haben darf. Egal wie ich ihn einstelle mehr als 10 – 15 min am Stück gönnt mir das Mistding kein warmes Wasser. Und Momentan bin ich doch schon genügsam, warm würde mir schon reichen, von heißem duschen träume ich nur noch.
Heute reichte es dann endgültig… geschätzte maximal Temperatur 20°… Durchschnittstemperatur 10°… Ausreißer nach unten ganz dicht an die Außentemperatur ran… Das macht keine gute Laune… das halte ich nicht lange durch. Besonders wenn ich schon vorher kalte Füße hatte.
Also Duschvorhang ausschütteln und raus aus der Wanne und Wasser einlassen. Und siehe da wenn das Wasser nicht durch den Schlauch muss kann das Mistding plötzlich heißes Wasser… arrrggg… soll ich mich Schrumpfen damit ich unter die Armatur passe… meine Laune war noch weiter im Keller. Und vielleicht hätte ich mich auch abtrocknen sollen, es ist verdammt kalt am Rest des Körpers wenn Füße und Hintern in 5 cm heißem Wasser sitzen. Aber ich kann in solchen Situationen ja stur bleiben.
Auch wenn ich dann irgendwann einen heißen Wasserstand hatte der mich komplett umspülte  nein baden ist nicht das selbe wie duschen… dabei kann ich nicht denken, dabei habe ich keine Ideen, da geht mein Kopf einfach nur in Standby. Auch gut und manchmal erwünscht, aber ich wollte denken… ich muss denken… Ich brauche eine Lösung…
So Frust von der Seele geschrieben… Jetzt kann ich dem Vermieter eine Mail in angemessenen Tonfall schreiben…
ICH WILL WIEDER DUSCHEN!!!!